DIY don’t Buy – meine (Näh-) Vorsätze für 2018

Das neue Jahr ist jetzt schon einige Wochen alt und weil ich glaube dass man die guten Vorsätze besser umsetzen kann, wenn man möglichst vielen davon erzählt, schreibe ich diese einfach mal auf.

Zwei Aktionen sind mir besonders aufgefallen. Zum einen „DIY don’t buy“ von MeinFeenstaub und „Unser shoppingfreies Jahr“ von drinnen & draußen. Lisa und Wiebke haben es sich zum Ziel gesetzt ein Jahr lang auf das Kaufen von Kleidung zu verzichten und laden ihre Leser dazu ein mitzumachen und ihre Erfahrungen zu teilen. Und warum ich dort mitmachen möchte? Argumente gibt es viele – allen voran wissen wir natürlich alle dass die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie höchst fragwürdig sind und dass dort nicht nur ein schwedischer Kleidungsdiscounter und der Laden mit den großen braunen Papietüten produzieren lassen, sondern auch Ketten bei denen ein Longsleeve gerne mal 50 Euro kostet ist auch keine großartige Neuigkeit mehr. Ebenso bekannt sind die Einflüsse auf die Umwelt. Und auch wenn ich diese Sachen natürlich im Hinterkopf habe, war ausschlaggebend für mich ein relativ einfaches Ding – mein Schrank ist – und da muss ich mir auch gar nichts schönreden- voll und wir haben auch keinen Platz für einen weiteren. Es ist jetzt auch nicht so, dass ich im letzten Jahr unendlich viel geshoppt habe – im Gegenteil. Ich kann die Sachen die ich gekauft habe mühelos aufzählen. Und aufzählen kann ich auch, bei wie vielen Sachen ich mich im Nachhinein geärgert habe. Dies führt mich nämlich zu einem weiteren Punkt der mich zu einem shoppngfreien Jahr bewogen hat. Wenn ich mir etwas nähe, dann bin ich bisweilen etwas pingelig. Ich erwarte von mir selbst zum Beispiel dass Streifen aufeinander passen, manchmal gelingt es mehr manchmal weniger. Bei einem gekauften Shirt im letzten Jahr gelang es oben mehr und nach unten hin immer weniger. Worauf ich auch immer achte sind aufeinander treffende Nähte, klappt oft, oft auch nicht. Bei gekaufter Kleidung klappt es oft – nicht. Ich besitze viele Kleidungsstücke bei denen die Bündchen weit entfernt von exakt angenäht sind. Und gerade bei Kinderkleidung ist mir aufgefallen dass viele Nähte nicht aufeinanderpassen. Und das ärgert mich einfach.

 

Und was ist jetzt meine Konsequenz des Ganzen? Ich habe mir vorgenommen 2018 nichts zu kaufen, nicht online, nicht mal eben in der Stadt, nicht im Urlaub. Auch keine Schuhe. Ich werde die Sachen die ich im Schrank habe auch wirklich tragen und alle Kleidung die ich auch weiterhin nicht anziehe weggeben. In Bezug auf das Nähen habe ich mir vorgenommen etwas strukturierter vorzugehen, zu überlegen, was brauche ich und was nähe ich nur weil es so schön ist oder weil so viele es nähen. Ich möchte vorerst keine neuen Schnittmuster mehr kaufen da ich sehr viele besitze die ich noch nie genäht habe und ich glaube dass man nicht für jedes Detail ein neues E-Book kaufen muss, sondern vieles auch an vorhandenen E-Books selber ändern kann. Außerdem möchte ich erst einmal meine vorhandenen Stoffe vernähen bevor ich neue kaufe. Mein nächstes Projekt ist ein Cardigan aus dem Strickstoff „Ben“, evt. reicht der Rest sogar noch für einen Rock.

ben

Ich bin gespannt wie sich 2018 in dieser Hinsicht entwickelt und werde sowohl bei MeinFeenstaub als auch drinnen & draußen die Erfahrungen meiner Mitstreiterinnen verfolgen. Einen ersten kleinen Zwischenstand werde ich am 31.01. bei Wiebke veröffentlichen.

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2 Kommentare zu „DIY don’t Buy – meine (Näh-) Vorsätze für 2018

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